2026








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Neulich am
Neuzuzüger-Apéro





Dorfleben
Rätsel um Waldmannhallen-Loch ist gelöst



Nach Wochen der Analyse, bei der der Baarer Gemeinderat verschiedene Varianten für die Ursache der Bodensenkung vor der Waldmannhalle hat prüfen lassen, ist das zuständige Expertengremium zu einem überraschenden Befund gekommen.
In einem ersten Schritt konnte schnell ausgeschlossen werden, dass die in der Baarburg hausenden Erdmanndli umgezogen sind und bei der Waldmannhalle eine neue Bleibe gebuddelt haben. Es kann ebenfalls verworfen werden, dass die ins bodenlose sinkenden Steuern ganze Erdreiche mitgezogen haben. Nein, der Grund für dieses Loch liegt in Zürich, genauer gesagt bei Jacqueline Badran.
Diese war Gast an der Bundesratsfeier und dabei häufig in der Raucherecke anzutreffen, die sich genau dort befand, wo sich nun das Loch aufgetan hat. Es scheint für die Experten klar, dass das politische Schwergewicht aus dem linken Lager als Ursache für die spätere Bodenabsenkung anzusehen ist. Es wird nun zu prüfen sein, ob man Frau Badran für den Schaden haftbar machen kann.


Dorfleben
Wieder an
seinem Platz!
Dem aufmerksamen Leser wird es aufgefallen sein: Das Denkmal unseres Nationalrats Thomas Aeschi ist abhanden gekommen. Unbekannte haben die Ehrentafel des «T. Aeschi-Steig» entwendet und Baar um eine Sehenswürdigkeit ärmer gemacht.
Der Räbechüng kann das so nicht gelten lassen - deshalb prangt nun ein neues Schild an der Treppe von der Neugasse zur Bahnhofstrasse. Dieses wurde auf persönlichen Wunsch des Baarer Würdenträgers neu ganz rechts aussen platziert.

In eigener Sache
De Räbechüng meint:
Und s Gheg, das chan Zug jo bhalte
zum en Specie Rara z erhalte
Es Erläbnis für Chind, Vätere und Müetere
Am See gids sälteni Ur-Zuger zum füettere!


Wänn sich Stadtrat und Hirsche is Gheg chömed
Im Gheg vo de Hirsche isch immer öppis los
gstuunet aber händs letschte Summer zimmli gross
Am hell-liechte Tag – kei Lärm und kei Gwimmel
gheit plötzlich en Paragleider vom Himmel
De eint oder ander Hirsch wirkt chli ghetzt
Mänsch und Tier bliibed aber unverletzt
Chuum isch de erschti Schock verstobe
droht wieder Ungmach vo ganz Obe:
De Stadtrat seit: Schluss, uf nimmer Wiederseh
Und wäg mit dene Hirsche z Zug am See
Wänn d Viecher denn furt sind, wird mer sich verzelle
vom Tag, wo Wild im Quai Pasa häsch chönne bstelle

Im Gheg vo de Hirsche isch immer öppis los / gstuunet aber händs letschte Summer zimmli gross
Am hell-liechte Tag – kei Lärm und kei Gwimmel / gheit plötzlich en Paragleider vom Himmel
De eint oder ander Hirsch wirkt chli ghetzt / Mänsch und Tier bliibed aber unverletzt
Chuum isch de erschti Schock verstobe / droht wieder Ungmach vo ganz Obe:
De Stadtrat seit: Schluss, uf nimmer Wiederseh / Und wäg mit dene Hirsche z Zug am See
Wänn d Viecher denn furt sind, wird mer sich verzelle / vom Tag, wo Wild im Quai Pasa häsch chönne bstelle
Nachbarschaft
Baar kandidiert für
Kulturhauptstadt 2030
Unsere lieben Nachbarn wollten doch nicht: Im September 2025 zog der Stadtrat nach Tumulten im Grossen Gemeinderat die Kandidatur für den Titel «Kulturhauptstadt 2030» zurück. Man mag munkeln, es fehlt ihnen an der nötigen Courage – wer aber will sich mit Offensichtlichkeiten aufhalten. Für den Gemeinderat Baar ist klar: «Wir retten die Ehre des Kantons und bewerben uns für den Titel».
De Räbechüng meint: 15 Millionen Franken wollte die Stadt Zug als Kulturhauptstadt ausschütten – Baar weiss, es geht mit weniger. Unsere Vereine sind sich ja gewohnt, dass sich Engagement nicht lohnt. Kunst kommt von Herzen und nicht aus dem Portemonnaie. Kultur füttert den Geist und sicher keine Familie. Kratzen wir also den letzten Foifliiber aus dem mickrig dotierten Kulturkässeli unserer Gemeinde, ordern noch ein Baarer Bier und brainstormen, wie wir diesen Job gewohnt knausrig erledigen können.
(Fake) News



Grosse Krise
im Froschteich
Die Ebeler Fröschezunft hat heuer erstmals in ihrer 81-jährigen Geschichte kein Zunftsoberhaupt präsentieren können. Welche Schmach! Alle aussichtsreichen Kandidatinnen und Kandidaten,
die man angefragt hat, haben «nein», gequakt.
Ist das nun Ausdruck des Fachkräftemangels oder bereits ein Zeichen der Biodiversitätskrise im Froschteich???
Und das findet der Räbechüng: Liebe Frösche, ihr müsst unbedingt die Rekrutierungsbasis für das Ehrenamt erweitern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Stelleninserat für die immer zahlreicher werdenden Expats?

Die Ebeler Fröschezunft hat heuer erstmals in ihrer 81-jährigen Geschichte kein Zunftsoberhaupt präsentieren können. Welche Schmach! Alle aussichtsreichen Kandidatinnen und Kandidaten, die man angefragt hat, haben «nein», gequakt.
Ist das nun Ausdruck des Fachkräftemangels oder bereits ein Zeichen der Biodiversitätskrise im Froschteich???
Und das findet der Räbechüng: Liebe Frösche, ihr müsst unbedingt die Rekrutierungsbasis für das Ehrenamt erweitern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Stelleninserat für die immer zahlreicher werdenden Expats?
urgently wanted
Well skilled and fully motivated candidate for the position of
Chief Master Frog Daddy
– Cheerful, greenfaced, animal loving hard trinkers are preferred.
– Please apply loudly croaking to one of our members.
Dorfleben


Fehltritt
einer Politikerin
Statt locker hüpfend im Renndress humpelte FDP-Regierungsratskandidatin Carina Brüngger an Krücken zum Chriesisturm in der Zuger Altstadt. Sie hätte im Damenrennen die Hutte als stolze Siegerin über die Ziellinie tragen wollen. Stattdessen stand sie nun deprimiert vor dem Gret-Schäll-Brunnen – bereit, von dieser nach Hause getragen zu werden. Ein Häufchen Elend, ausgerutscht auf einem welschen Kuhfladen!
Und das rät der Räbechüng: Wenn du als Spitex-Direktorin und Fast-Gesundheitsministerin unsere Gesundheitskosten senken willst, schau künftig genauer hin, in welche Scheisse du trittst!

Kantonale Politik
Impressionen von der Bundesratsfeier
Und wieder
einmal:
das passende
Etikett für die
Flasche

trotzdem ging
das bier aus ...

Urs Raschle
brauchte zwei
Anläufe, bis er
eingeladen wurde

Jo Stöckli
musste sich gar
selbst einladen.
Dani Gruber
hat seinen
kirsch-vorrat
aufgestockt

Nationale Politik

Das stinkt
zum Himmel!
Die Zuger Zünfte sind für mehrbessere Bürger eine feine Sache. Wer etwas darstellt in Politik und Gesellschaft wird in einen der edlen Zirkel der Schreiner, Schneider, Bäcker und Müller, Bauleute oder Fischer eingeladen. Und wer nicht, der halt nicht. Das stinkt einigen Zugern gewaltig! Sie gründeten deshalb kurzerhand eine eigene Zunft. Die Zunft der Gerber, Schuhmacher und Sattler existierte bereits von 1398 bis 1872. Nun wiedererweckt von FDP- und SVP-Politikern, die auch dazugehören möchten. Ausgerechnet eine Gerberzunft: Schon im Mittelalter standen die Gerber sozial am Rand. Sie waren zwar stinkreich, aber ihr Gewerbe verströmte den Geruch von fauligem Fleisch sowie Fäkalien und Urin
Und so sieht das der Räbechüng: Die alten Zünfte rümpfen ihr Näsli, weil sie die Gerber, Schuhmacher und Sattler nicht riechen können. Sie wären froh, die würden wieder verduften.
Nachbarschaft



Sicher ist
sicher!
Beim Zuger Zytturm tickt neuerdings die Bürokratie! Früher durften noch Kreti und Pleti mit dem geliehenen Schlüssel hoch zum Aussichtspunkt. «Das», so erklärt TurmChef und Stadtrat Urs Raschle persönlich, «geht nicht mehr.» Seit der Renovation möchte die Feuerpolizei den Zytturm sicherer machen. Nicht nur ist der digital organisierte Zugang im 30-Minuten-Takt neu, viel mehr muss man jetzt diverse Formulare ausfüllen. Die Identität wird vom autorisierten Ladenpersonal der «Wunderbox» geprüft. Professionelle und kundige Turmgänger und Stadtführerinnen erhalten jetzt neuerdings eine Schulung. Sicherheitsrelevante Informationen, wo sich die Lichtschalter, Treppenstufen und Absätze befinden, werden exakt erklärt. Nach eingehendem Testlauf der Prüflinge wird auch das neue digitale Türschloss erläutert und wo sich der Sammelplatz nach der Evakuation befindet. Die Notausgänge sind jetzt mit einem grünen Pfeil nach unten(!!) gekennzeichnet.
Spoiler: Es gibt genau einen.




Nachbarschaft


Unser Gemeinderat wünscht
ein tolles neues Jahr ...
... und verspricht auch im 2026 eine Ruhige Kugel zu schieben!
Hans Foti verpasst
Dorfleben




Tücken
der Technik
Wer Frieda Arnold sehen will, muss den «Löwen» in Allenwinden aufsuchen. Denn die legendäre Wirtin hat ihre Beiz noch nie verlassen. So zumindest wird im Baarer Bergdorf getuschelt. «Das müssen wir ändern», sprach ihr Gatte Jost, einstmals Kranzschwinger von Weltformat und durchsetzungsstarker Spitzenpolitiker. Er setzte Frieda in seinen nigelnagelneuen Geländewagen und führte sie auswärts(!!!) zum Essen aus. Nach Vorspeise, Hauptgang und Absacker setzten sich Arnolds schliesslich wieder ins Auto, um zufrieden heimwärts zu rollen. Leider tat die Karre KEINEN WANK! Nach X verzweifelten Versuchen, das Motörli zum Schnurren zu bringen, gab Jost auf. Er liess sich heimchauffieren und beschied dem Garagier seines Vertrauens, er könne den Chlapf abholen. Er trete vom Kaufvertrag zurück und wolle den Göppel NIE MEHR WIEDERSEHEN!
Und das meint der Räbechüng: Lieber Jost, ein Auto ist heutzutage auch ein sensibler Computer. Wenn du ein Update für die Software des Betriebssystems in Gang setzt, solltest du dieses zu Ende bringen, bevor du den Motor abdrehst. Sonst geht halt eben nichts mehr. Oder du kochst für Frieda zu Hause etwas Feines.
Dorfleben
Kunstvoll illustriert
Das Titelbild der städtischen Bildungsbroschüre ist ein Wurf: eine Hand mit sechs Fingern, ein Kontrabass ohne Saiten, ein wirres Fussballfeld, Unmengen an Undefinierbarem und eine Machete im Schulbuch. Wie eine solche Perle entsteht? Wenn sich ein städtisches Leitungsteam explorativ mit KI vertraut macht. Stadtrat Etienne Schumpf hebt auf Anfrage die Offenheit gegenüber neuester Technologie hervor und meint: «Es handelt sich bei der Abbildung um eine kunstvolle Illustration und keine 1:1-Abbildung der Realität.»
Der Räbechüng meint: Ist der Inhalt der Broschüre ähnlich wirr und wild, werden die Kinder bestens auf die künftige Weltlage vorbereitet sein!

Etienne Schumpf, KI-verschandelt
Nachbarschaft
D Mäldig «Es isch PFAS im Gwässer drin»
häd Folge für jedi Fisch-Ässerin
Egli und Hecht sind verbote z fische
Nur de Rötel dörfsch wiiterhin uftische
S Rötelässe lod sich Regierig nid vermiese
und haltet sich drum a folgendi Devise:
«Wänn nid gmässe, denn chaschs ässe.»
D Mäldig «Es isch PFAS im Gwässer drin» / häd Folge für jedi Fisch-Ässerin
Egli und Hecht sind verbote z fische / Nur de Rötel dörfsch wiiterhin uftische
S Rötelässe lod sich Regierig nid vermiese / und haltet sich drum a folgendi Devise:
«Wänn nid gmässe, denn chaschs ässe.»
Wie trotz Verbot
zu dim PFAS chunsch

Kantonale Politik
