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2026

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Schund

&

Luder

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Herausgeber

Verein KunstKiosk Baar

Text und Illustration

ChatGPT

Inhaltsverzeichnis

1

Neulich am Neuzuzüger-Apéro

2

Rätsel um Waldmannhallen-Loch ist gelöst

3

Wieder an seinem Platz!

4

Wänn sich Stadtrat und Hirsche is Gheg chömed

5

Kulturhauptstadt 2030

6

Grosse Krise im Froschteich

7

Fehltritt einer Politikerin

8

Impressionen von der Bundesratsfeier

9

Das stinkt zum Himmel!

10

Sicher ist sicher!

11

Neujahrsgruss

12

Tücken der Technik

13

Kunstvoll illustriert

14

Wie trotz Verbot zu dim PFAS chunsch

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Neulich am 
Neuzuzüger-Apéro

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Dorfleben

Rätsel um Waldmannhallen-Loch ist gelöst

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Nach Wochen der Analyse, bei der der Baarer Gemeinderat verschiedene Varianten für die Ursache der Bodensenkung vor der Wald­mannhalle hat prüfen lassen, ist das zu­­stän­dige Expertengremium zu einem über­raschen­den Befund gekommen.
          In einem ersten Schritt konnte schnell aus­geschlos­sen werden, dass die in der Baar­burg hau­sen­den Erdmanndli umgezogen sind und bei der Waldmannhalle eine neue Bleibe gebud­delt haben. Es kann ebenfalls ver­worfen werden, dass die ins boden­lose sinkenden Steuern ganze Erd­reiche mit­gezogen haben. Nein, der Grund für dieses Loch liegt in Zürich, genauer gesagt bei Jacqueline Badran.
          Diese war Gast an der Bun­desrats­feier und dabei häufig in der Raucher­ecke an­zutreffen, die sich genau dort befand, wo sich nun das Loch auf­ge­tan hat. Es scheint für die Experten klar, dass das politische Schwergewicht aus dem linken Lager als Ursache für die spätere Boden­ab­senkung anzusehen ist. Es wird nun zu prüfen sein, ob man Frau Badran für den Schaden haft­bar machen kann.

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Dorfleben

Wieder an
seinem Platz!

Dem aufmerksamen Leser wird es aufgefallen sein: Das Denkmal unseres Nationalrats Thomas Aeschi ist abhanden gekommen. Unbekannte haben die Ehrentafel des  «T. Aeschi-Steig» entwendet und Baar um eine Sehenswürdigkeit ärmer gemacht. 
          Der Räbechüng kann das so nicht gelten lassen - deshalb prangt nun ein neues Schild an der Treppe von der Neugasse zur Bahnhofstrasse. Dieses wurde auf persönlichen Wunsch des Baarer Würdenträgers neu ganz rechts aussen platziert.

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In eigener Sache

De Räbechüng meint:

 

Und s Gheg, das chan Zug jo bhalte

zum en Specie Rara z erhalte
Es Erläbnis für Chind, Vätere und Müetere

Am See gids sälteni Ur-Zuger zum füettere!

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Wänn sich Stadtrat und Hirsche is Gheg chömed

Im Gheg vo de Hirsche isch immer öppis los
gstuunet aber händs letschte Summer zimmli gross
Am hell-liechte Tag – kei Lärm und kei Gwimmel
gheit plötzlich en Paragleider vom Himmel

De eint oder ander Hirsch wirkt chli ghetzt
Mänsch und Tier bliibed aber unverletzt
Chuum isch de erschti Schock verstobe
droht wieder Ungmach vo ganz Obe:

De Stadtrat seit: Schluss, uf nimmer Wiederseh
Und wäg mit dene Hirsche z Zug am See
Wänn d Viecher denn furt sind, wird mer sich verzelle
vom Tag, wo Wild im Quai Pasa häsch chönne bstelle

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Im Gheg vo de Hirsche isch immer öppis los / gstuunet aber händs letschte Summer zimmli gross


Am hell-liechte Tag – kei Lärm und kei Gwimmel / gheit plötzlich en Paragleider vom Himmel

De eint oder ander Hirsch wirkt chli ghetzt / Mänsch und Tier bliibed aber unverletzt


Chuum isch de erschti Schock verstobe / droht wieder Ungmach vo ganz Obe:

De Stadtrat seit: Schluss, uf nimmer Wiederseh / Und wäg mit dene Hirsche z Zug am See


Wänn d Viecher denn furt sind, wird mer sich verzelle / vom Tag, wo Wild im Quai Pasa häsch chönne bstelle

Nachbarschaft

Baar kandidiert für 
Kulturhauptstadt 2030

Unsere lieben Nachbarn wollten doch nicht: Im September 2025 zog der Stadtrat nach Tumulten im Grossen Gemeinderat die Kandidatur für den Titel «Kulturhauptstadt 2030» zurück. Man mag munkeln, es fehlt ihnen an der nötigen Courage – wer aber will sich mit Offensichtlichkeiten aufhalten. Für den Gemeinderat Baar ist klar: «Wir retten die Ehre des Kantons und bewerben uns für den Titel».


De Räbechüng meint: 15 Millionen Franken wollte die Stadt Zug als Kultur­haupt­stadt ausschütten – Baar weiss, es geht mit weniger. Unsere Vereine sind sich ja gewohnt, dass sich Engagement nicht lohnt. Kunst kommt von Herzen und nicht aus dem Portemonnaie. Kultur füttert den Geist und sicher keine Familie. Kratzen wir also den letzten Foifliiber aus dem mickrig dotierten Kulturkässeli unserer Gemeinde, ordern noch ein Baarer Bier und brainstormen, wie wir diesen Job gewohnt knausrig erledigen können.

(Fake) News

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Grosse Krise 
im Froschteich

Die Ebeler Fröschezunft hat heuer erstmals in ihrer 81-jährigen Geschichte kein Zunfts­ober­haupt prä­sen­tieren können. Welche Schmach! Alle aus­sichtsreichen Kandidatinnen und Kandi­daten, 
die man angefragt hat, haben «nein», gequakt. 
Ist das nun Ausdruck des Fachkräfte­mangels oder bereits ein Zeichen der Biodiver­sitäts­krise im Froschteich???
          Und das findet der Räbechüng: Liebe Frösche, ihr müsst unbedingt die Rekrutierungs­basis für das Ehrenamt erweitern. Wie wäre es zum Bei­spiel mit einem Stelleninserat für die immer zahlreicher werdenden Expats?

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Die Ebeler Fröschezunft hat heuer erstmals in ihrer 81-jährigen Geschichte kein Zunfts­ober­haupt prä­sen­tieren können. Welche Schmach! Alle aus­sichts­reichen Kandidatinnen und Kandi­daten, die man angefragt hat, haben «nein», gequakt. 
Ist das nun Ausdruck des Fachkräfte­mangels oder bereits ein Zeichen der Biodiver­sitäts­krise im Froschteich???
          Und das findet der Räbechüng: Liebe Frösche, ihr müsst unbedingt die Rekrutierungs­basis für das Ehrenamt erweitern. Wie wäre es zum Bei­spiel mit einem Stelleninserat für die immer zahlreicher werdenden Expats?

urgently wanted

Well skilled and fully motivated candidate for the position of 

 

Chief Master Frog Daddy
– Cheerful, greenfaced, animal loving hard trinkers are preferred. 
– Please apply loudly croaking to one of our members.

Dorfleben

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Fehltritt  
einer Politikerin

Statt locker hüpfend im Renn­dress humpelte FDP-Regierungs­ratskandidatin Carina Brüngger an Krücken zum Chriesisturm in der Zuger Altstadt. Sie hätte im Damen­rennen die Hutte als stolze Siegerin über die Ziel­linie tragen wollen. Stattdessen stand sie nun deprimiert vor dem Gret-Schäll-Brunnen – bereit, von dieser nach Hause getragen zu werden. Ein Häufchen Elend, aus­gerutscht auf einem welschen Kuhfladen!
          Und das rät der Räbechüng: Wenn du als Spitex-Direktorin und Fast-Gesundheitsministerin unsere Gesund­heitskosten senken willst, schau künftig genauer hin, in welche Scheisse du trittst!

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Kantonale Politik

Impressionen von der Bundesratsfeier

Und wieder 
einmal:
das passende 
Etikett für die
Flasche
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 trotzdem ging 
das bier aus ...
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Urs Raschle
brauchte zwei
Anläufe, bis er
eingeladen wurde
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Jo Stöckli
musste sich gar
selbst einladen.
Dani Gruber
hat seinen 
kirsch-vorrat
aufgestockt
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Nationale Politik

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Das stinkt
zum Himmel!

Die Zuger Zünfte sind für mehrbessere Bürger eine feine Sache. Wer etwas darstellt in Politik und Gesellschaft wird in einen der edlen Zirkel der Schreiner, Schneider, Bäcker und Müller, Bau­leute oder Fischer eingeladen. Und wer nicht, der halt nicht. Das stinkt einigen Zugern gewaltig! Sie gründeten deshalb kurzer­hand eine eigene Zunft. Die Zunft der Gerber, Schuhmacher und Sattler existierte bereits von 1398 bis 1872. Nun wiedererweckt von FDP- und SVP-Politikern, die auch dazugehören möchten. Aus­gerechnet eine Gerberzunft: Schon im Mittelalter standen die Gerber sozial am Rand. Sie waren zwar stinkreich, aber ihr Gewerbe verströmte den Geruch von fauligem Fleisch sowie Fäkalien und Urin 
          Und so sieht das der Räbechüng: Die alten Zünfte rümpfen ihr Näsli, weil sie die Gerber, Schuhmacher und Sattler nicht riechen können. Sie wären froh, die würden wieder verduften.

Nachbarschaft

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Sicher ist
sicher!

Beim Zuger Zytturm tickt neuer­dings die Bürokratie! Früher durf­ten noch Kreti und Pleti mit dem geliehenen Schlüssel hoch zum Aus­sichtspunkt. «Das», so erklärt Turm­Chef und Stadtrat Urs Raschle per­sönlich, «geht nicht mehr.» Seit der Reno­vation möchte die Feuer­polizei den Zytturm siche­rer machen. Nicht nur ist der digital organisierte Zugang im 30-Minuten-Takt neu, viel mehr muss man jetzt diverse For­mulare ausfüllen. Die Identität wird vom auto­risierten Laden­personal der «Wunder­box» geprüft. Pro­fes­sionelle und kundige Turmgänger und Stadt­führer­innen erhalten jetzt neuerdings eine Schulung. Sicherheits­rele­vante Informationen, wo sich die Lichtschalter, Treppen­stufen und Absätze befinden, werden exakt erklärt. Nach ein­gehendem Testlauf der Prüflinge wird auch das neue digitale Türschloss erläutert und wo sich der Sammel­platz nach der Evakuation befindet. Die Notausgänge sind jetzt mit einem grünen Pfeil nach unten(!!) gekenn­zeich­net.

 

Spoiler: Es gibt genau einen.

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Nachbarschaft

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Unser Gemeinderat wünscht
ein tolles neues Jahr ...
... und verspricht auch im 2026 eine Ruhige Kugel zu schieben!

Hans Foti verpasst

Dorfleben

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Tücken 
der Technik

Wer Frieda Arnold sehen will, muss den «Löwen» in Allenwinden aufsuchen. Denn die legendäre Wirtin hat ihre Beiz noch nie verlassen. So zumindest wird im Baarer Berg­dorf getuschelt. «Das müssen wir ändern», sprach ihr Gatte Jost, einstmals Kranz­schwinger von Weltformat und durchsetzungsstarker Spitzenpolitiker. Er setzte Frieda in seinen nigelnagel­neuen Geländewagen und führte sie auswärts(!!!) zum Essen aus. Nach Vorspeise, Hauptgang und Absacker setzten sich Arnolds schliesslich wieder ins Auto, um zufrieden heimwärts zu rollen. Leider tat die Karre KEINEN WANK! Nach X verzweifelten Versuchen, das Motörli zum Schnurren zu bringen, gab Jost auf. Er liess sich heimchauffieren und beschied dem Garagier seines Vertrauens, er könne den Chlapf abholen. Er trete vom Kaufvertrag zurück und wolle den Göppel NIE MEHR WIEDERSEHEN!
          Und das meint der Räbechüng: Lieber Jost, ein Auto ist heutzutage auch ein sensibler Computer. Wenn du ein Update für die Software des Betriebs­systems in Gang setzt, solltest du dieses zu Ende bringen, bevor du den Motor abdrehst. Sonst geht halt eben nichts mehr. Oder du kochst für Frieda zu Hause etwas Feines. 

Dorfleben

Kunstvoll illustriert

Das Titelbild der städtischen Bildungsbroschüre ist ein Wurf: eine Hand mit sechs Fingern, ein Kontrabass ohne Saiten, ein wirres Fussballfeld, Unmengen an Undefinierbarem und eine Machete im Schulbuch. Wie eine solche Perle entsteht? Wenn sich ein städ­tisches Leitungsteam explorativ mit KI vertraut macht. Stadt­rat Etienne Schumpf hebt auf Anfrage die Offenheit gegenüber neuester Technologie hervor und meint: «Es handelt sich bei der Abbildung um eine kunstvolle Illustration und keine 1:1-­Abbildung der Realität.» 
          Der Räbechüng meint: Ist der Inhalt der Broschüre ähnlich wirr und wild, werden die Kinder bestens auf die künftige Weltlage vorbereitet sein!

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Etienne Schumpf, KI-verschandelt

Nachbarschaft

D Mäldig «Es isch PFAS im Gwässer drin»
häd Folge für jedi Fisch-Ässerin
Egli und Hecht sind verbote z fische
Nur de Rötel dörfsch wiiterhin uftische
S Rötelässe lod sich Regierig nid vermiese
und haltet sich drum a folgendi Devise:

«Wänn nid gmässe, denn chaschs ässe.»

D Mäldig «Es isch PFAS im Gwässer drin» / häd Folge für jedi Fisch-Ässerin


Egli und Hecht sind verbote z fische / Nur de Rötel dörfsch wiiterhin uftische


S Rötelässe lod sich Regierig nid vermiese / und haltet sich drum a folgendi Devise:

«Wänn nid gmässe, denn chaschs ässe.»

Wie trotz Verbot 
zu dim PFAS chunsch

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Kantonale Politik

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